Brighton Pier
Sonntag, 23. August 2009
Mit ungewöhnlicher Musik garnieren
Es kommt vor das ich manchmal stundenlang im Auto auf der Autobahn unterwegs bin, und derzeit trifft das ja durchaus zu, wenn man die A1 von Bremen nach Hamburg fährt. Jedenfalls hatte ich mich schon auf der Hinfahrt an californischem Crossover sattgehört und hatte für die Rückfahrt dann Trackback als Podcast zur Kurzweil bereitgeladen. Jedenfalls irgendwann bin ich dann durch mit meinen Hörgewohnheiten, so daß mehrere Hundert Alben auf dem mitgeführten MP3player nicht locken können.
In solchen Momenten bin ich nahezu zu allem bereit, und ich bewege mich jenseits der Grenzen und suche mir einen Radiosender, den ich unter normalen Umständen nicht hören würde. In diesem Fall bzw. heute ist es NDR 1 Niedersachsen. Und da ich ja in der kleinsten Faser meines Herzen ein Niedersachse bin, war es für mich einfach zwangsläufig das zu tun.
Oft quäle ich mich mit der dort gespielten Musik. Allerdings nicht heute. Es waren Perlen, die mich begleiteten. Es begann erstmal ganz harmlos mit der "Tritsch-Tratsch-Polka" der Wiener Philharmoniker, was mich an die Klassikvinylplatten (muß man heute für die Jüngeren so sagen) meiner Eltern erinnerte. Danach der Chanson schlecht hin für mich, Charles Trénet "La mer". Die Sonne ging bereits unter und die Brücken der Stadt lagen direkt vor mir.
Natürlich erfährt man auch so tolle Sachen, wie daß Peter Alexander mehr notierte Titel in der Deutschen Hitparade nämlich 81 hatte, als die Beatles, nämlich 47.
Die Elbbrücken passierte ich mit Alexandra "Solenzara". Und bei der Einfahrt in die Tiefgarage war es dann Liselotte Malkowsky "Das rote Licht an Backbord ist die Liebe".
Ich kann nur sehr empfehlen, langweilige Autobahnfahrten sich mit ungewöhnlicher Musik zu garnieren.







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Singen Sie auch mit?! Ich kenne ja diese ganzen verrückten Texte. Leider weiss ich nicht woher. Meine Freundin meint aber, im Auto sei man voll Klippo. Von daher. Weitersingen.

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Ja, auch das kommt oft bei diesen Experimenten vor.
Nur heute, da habe ich andächtig gelauscht.

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Mein Chef kann ohne NDR 1 Radio Niedersachsen gar nicht! Er hat im ganzen Gebäude Boxen installieren lassen, sodass ich, kaum habe ich mein Auto verlassen, in den, wie ich finde manchmal eher zweifelhaften Genuss, der Musiktitel gerate. Die (selbstverständlich fest installierten) Boxen in meinem Büro habe ich auf leise gedreht.

Um kurz nach zehn kommt immer das Horoskop des Tages und zwischendurch "Ente oder Wahrheit" oder so ähnlich. Nur so zur Info, da Sie noch nicht zu den Stammhöhrern gehören ;-))

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Oh, da möchte ich mit Ihnen natürlich nicht tauschen. Im ersten Moment hatte ich schon fast angenommen, Sie würden direkt im Funkhaus arbeiten...

Mir hat es jedenfalls heute gefallen, aber ich erinnere mich noch an früher, als ich im Kindesalter sonntags auch mal gerne die Grußsendung von Ilse Rehbein gehört habe. Das war herzerwärmend!

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«Grußsendung»
In Bayern 1 – alle Öffentlich-Rechtlichen haben ja so einen NDR 1 – gab's (und gibt's sicherlich noch) einmal wöchentlich solche ausgestrahlten Grüße, die wir hausintern «Erbschleichersendung» nannten.

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Haha, stimmt. Erbschleichersendung umschreibt das ganze exakt. In meinen jungen Jahren damals war ich von der Herzlichkeit beeindruckt. Damals gab es ja noch kein Internet und der PC war noch die analoge Reiseschreibmaschine, die in Ihrem Koffer im Keller stand.

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Ich habe dazu
ein wenig nachgetragen.

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Wegen Charles Trenet:
"Que reste-t-il de nos amours?"
Zu hören in "Geraubte Küsse".
(Baisers volés (1968) - Truffaut)

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Auch gut.
Man hört zu wenig Chansons.

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«Man»?
Nun gut, mit den älteren Herrn hab ich's nicht so. Ich bevorzuge Damen.

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ich hab ja Herrn Trenet nicht gleich mit ins Hotel genommen. Da würde ich vielleicht auch eher die Damen wählen. Aber das ist jetzt erstmal hinfällig, da ich heute wieder auf dem Heimweg bin, vielleicht nutze ich demnächst mal die Gelegenheit in der Hauptstadt, mich in dem Bereich umzusehen.
Tipps hab ich ja jetzt.

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