Brighton Pier
Sonntag, 26. September 2010
Pigs On The Wing
In den letzten Wochen hatte ich entweder wieder mal nichts zu sagen oder ich ärgerte mich darüber nichts zu sagen zu haben. Und dann muß man auch manchmal ein unpopuläres Verhalten an den Tag legen.
Authentizität. Eines der mir wichtigsten Sachen. Ich weiß, ich selber bin auch nicht an jedem Tag der, der ich eigentlich bin. Aber ich stehe zu meinem Verhalten und zu meinen Fehlern und hoffe, daß ich nicht für andere so wirke, daß die mir unterstellen, ich sei nicht authentisch und würde meine Fahne nach dem Wind hängen. Das wäre wirklich das letzte, wie ich mich wahrgenommen fühlen möchte. Aber okay, manchmal geht es im RL nicht anders, als anderen die Meinung zu sagen und sich fortan danach zu verhalten. Freundschaften hin oder her. Ich habe Freundschaften schon aus den unterschiedlichsten Gründen aufgehoben oder auf Eis gelegt. Meist bin ich nach der Zeit, die manches braucht auch wieder für sowas wie Freundschaft zu haben, vorausgesetzt: Authentizität und Wahrhaftigkeit und ein gewisses Gespür für Gerechtigkeit.

Bis auf's Weitere lebt es sich in der derzeitigen Zeit gut mit Büchern und Musik. Irgendwie muß die Dyslexie ja auch bekämpft werden. Derzeit mit einem Buch über Pink Floyd und die Entstehung Ihres besten Albums Dark SIde Of The Moon. Natürlich begleitet mit viel Musik. Und ich bemerke dabei wieder einmal, wie gewisse Gitarrenriffs und Orgelakkorde zu meinem Leben gehören. Leider waren meine musikalischen Fähigkeiten bislang nicht so durchgreifend, als das ich sagen könnte ich habe Grundkenntnisse. Ob Melodik, Orgel, Gitarre, Schlagzeug, Saxophon oder Ukulele. Noch kann ich mit wenig aufwarten. Aber vielleicht werde ich mir noch eine Beschäftigung für die dunklen Monate suchen müssen.


Pigs On The Wing (Part One)

If you didn't care what happened to me,
And I didn't care for you
We would zig zag our way through the boredom and pain
Occasionally glancing up through the rain
Wondering which of the buggers to blame
And watching for pigs on the wing.


Pigs On The Wing (Part Two)

You know that I care what happens to you
And I know that you care for me too
So I don't feel alone
Of the weight of the stone
Now that I've found somewhere safe
To bury my bone
And any fool knows a dog needs a home
A shelter from pigs on the wing.




Landstraße

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Sonntag, 5. September 2010
Gemietete Nomaden
Von Mietnomaden kann man ja sonst nur etwas bei RTL2 sehen, quasi des Senders Zielgruppe.
Wenn man selber mit solchen Leuten mal zu tun hat, kann man nur staunen, wie dickgefällig mancher ist, in dem er ein halbes Jahr keine Miete zahlt. Und auch wenn der Anwalt Mahnschreiben, Zwangsvollstreckungen und Räumungsklagen verschickt, bringt das solche Leute auch nicht aus der Ruhe. Ich hätte ja wirklich Angst bei sowas.
Lustig finde ich allerdings, daß das Gericht, bevor die tätig werden, immer erstmal Geld verlangen. Vorlasse quasi.
Das erinnert mich an einen Aufenthalt in Paraguay Anfang der 90er, da musste man selbst der Polizei erstmal Geld in die Hand drücken, bevor die sich bequemten einer Sache auf den Grund zu gehen.
Sehr interessant fand ich da neulich die Aussagen in einem Interview mit Günther Grass, warum das Grundgesetz und die Gerechtigkeit zwei verschiedene Sachen sind. Er hat zwei Beispiele genannt, die durchaus nachvollziehbar waren.

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Mittwoch, 25. August 2010
Bleifuß und Landsknecht
Diese Woche ist absolut nicht meine! Ich sollte einfach daheim bleiben und die Füße hochlegen, das ist zum einen preiswerter und gesünder, denn erst am Montag wurde ich etwas in Eile in der Stadt fotografiert, dann bin ich gestern Abend beim Badminton etwas heftig umgeknickt, so daß ich seit dem nur mit Eisspray und 8-Loch Boots herumlaufen kann, was mich dann nicht davon abhielt heute morgen Gedanken verloren mit 40 km/h zuviel in den nächsten Hinterhalt der Landsknechte von der Kostümfraktion zu fahren.
Ich werde dann jetzt mal mit meinem umgeknickten BleiFuß zum Arzt fahren und bis Ende der Woche daheim über die Langsamkeit des Seins meditieren. Sic!

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Dienstag, 10. August 2010
Chili Time
Ich als Menschenversteher werde wieder mal vorgeschickt, um schlimme Nachrichten zu übermitteln. Ich verlange für so eine Tat mindestens 10 Karmapunkte auf mein Konto gutgeschrieben zu bekommen. Die Punkte würde ich dann gerne desöfteren mal einlösen, wenn ich grad mal wieder irgendwelche Termine bis zum Sanktnimmerleinstag aufschiebe. Örgs.

Ansonsten ist seit längerem Chili-Time!

Chocolate Habanero

NuMex Twilight

NuMex Twilight + Fatilii

NuMex Twilight + Fatilii

NuMex Twilight

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Mittwoch, 4. August 2010
(Tell me) why is it allready Autumn
Es wird, nein es wird nicht, es ist eigentlich schon Herbst. Letzte Woche, nach dem Einbruch der Hitzewelle, die durch etwas nordeuropäische Temperaturen abgelöst worden ist, hatte ich es schon gerochen. Ja, ich finde man kann das riechen, daß es Herbst wird. Genauso, wie man den Winter riechen kann oder den Sommer (beispielsweise Sommerregen der auf eine aufgeheizte Straße fällt), so kann man eben auch Frühling und Herbst riechen. Bilde ich mir jedenfalls ein.
Und gestern Abend und heute morgen konnte ich es auch sehen, nachdem ich gestern Nacht hinter der letzten Abbiegung in Richtung Heimatdorf wieder einmal für die wandelnden Trappermützen gebremst hatte, diesmal waren es 5 oder 6 Waschbären die durch meinen Scheinwerfer aufgeschreckt von links nach rechts und wieder zurück über die Straße liefen, sah ich die Allee entlang und stellte fest, die mittlere Sichtweite beträgt ungefähr gerade mal 10 Meter, der Rest verlor sich vage im weißlichen nix.
Heute morgen, als ich um 5:00 den Sonnenaufgang begrüßen wollte, blickte ich in eine milchige Scheibe, die müde spärliches Licht nach dem Gauß'schen Prinzip verteilte. Auch die Allee hätte noch 2 Stunden später David Hamilton zu einem weiteren filmischen Machwerk gemüßigt.

Und um jetzt thematisch zu brechen, ein fröhliches Lied zum Herbstbeginn von einer Schweizer Blaskapelle:



ps. Inspiriert von der Gruppe Tätärä mit Californication

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Donnerstag, 22. Juli 2010
tägliche Sommer/Winterzeitumstellung
Ständig getrieben von unerledigten Notwendigkeiten und zeitintensiven Dringlichkeit eilt man durch die Woche, immer den Freitag im Blick. Tagsüber im Fastforward abends dann in Slowmotion, und doch dauert ersteres zu lang und ist zweiteres zu kurz. Nahezu wie die tägliche Sommer/Winterzeitumstellung und letztlich genauso sinnfrei. Es pendelt sich nichts aus. Besonders der nicht geplante Urlaub fehlt. Letztes Jahr allein die beiden einwöchigen Urlaube waren nicht ausreichend für die Entspannung, und nun ganz ohne. Zuwenig zum Auspendeln.
Allein der Gedanke daran macht das Fehlen deutlich fühlbar. Es muß dringend noch eine Auszeit her, dieses Jahr, möglichst bald. Und mal wieder Fliegen wäre auch toll.

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Donnerstag, 27. Mai 2010
Kahle Furchen und Schienen die die Welt bedeuten
Dadurch, daß ich in meiner freiwillig gewählten Diaspora ja noch bis jetzt weder ein Festnetz mit Internet noch mobilen Empfang habe (mit viel Glück gerade mal eine Edge-Abdeckung), ist es mir zu mühsam die wenigen Online-Momente im Internet zu verbringen. Die restliche Zeit ist dann wieder mit Streß auf den Schienen die die Welt bedeuten zu verbringen. Da bleibt nicht viel. Den verbleibende Zeit fräse ich dann mit dem geliehenen Rasenmäher kahle Furchen in den havelländischen Boden.

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Donnerstag, 13. Mai 2010
Where ever I play my music that's my home
Wenn man umzieht, oder viel mehr wenn ich umziehe, ist das erste was die Wohnung wechselt meine Musik. Also das, was man früher als Stereoanlage kannte. Ein mittlerweile überholter Begriff aus den frühen 70er Jahren, wo auf den Platten teilweise noch aufgedruckt war, daß es sich nicht um eine Mono-Pressung handle und man die ganze Musik nur auf einer stereotauglichen Anlage genießen kann.
Na jedenfalls nehme ich eine neue Wohnung richtig in Beschlag, wenn das Regal mit den Tonträgern und das Abspielgerät steht. Frei nach dem Motto Where ever I play my music that's my home.
Gestern war es dann soweit. In der Vorbereitung auf meinen Umzug stand dann am Abend das fertig eingeräumte Tonträgerregal neben dem Bücherregal, welches diesmal ausnahmsweise zuerst umziehen musste.
Heute geht's dann in die Endspurtphase über.

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Mittwoch, 12. Mai 2010
Antialk scheint keine Lösung
Der Umzug naht, und so langsam drehe ich durch, da ich im Moment wegen des vielen Streß' an vielerlei Stelle Angst habe, daß es im Chaos endet. Das könnte ich nicht gebrauchen und entspricht nicht dem angestrebten Ziel. Neulich Nacht fuhr ich schon mit einem riesigen LKW durch die engen mit Autos überfüllten Straße meines Kiezes.
Heute früh wachte ich wieder voller Panik auf und bemerkte dann aber, daß ich statt 2 Tagen bis zur finalen Stadtflucht noch 3 Tage habe, um alles vorzubereiten.
Vielleicht sollte ich doch mal das Bex antialk gegen ein richtiges tauschen, vielleicht werde ich dann ruhiger.


Edith meint, die Parkverbotsschilder sind ja auch schon aufgestellt, wenigstens ist das Rückwärtseinparken mit dem 7,5 Tonner dann einfacher, hofft man. Nur links und rechts kannte der Schilderaufsteller wohl nur vom Hörensagen.


Edith meint weiter, sie wüsste jetzt was da immer falsch läuft mit den institutionellen Sponsoren. Aber man kann ja auch nicht immer alles sofort wissen. Puh!

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Donnerstag, 6. Mai 2010
Doppelbelastung des Klöppelhasen
Es ist im Moment eine echte Herausforderung, die Doppelbelastung. Auf der einen Seite richtig viel Druck im Job, mit einer Menge Projekten, die angeschoben oder eben weitergeschoben werden müssen und dann zuletzt auch noch das private Projekt, daß im Moment auch enge Fristen setzt. Und es wird zum Sommer hin nicht weniger. An einen Sommerurlaub oder gar Fliegen gehen in Südtirol oder Dolomiten ist nicht zu denken, weder zeitmäßig von Arbeit oder privat, noch wegen der natürlich angespannten Finanzlage. Okay, ich bin nicht Griechenland, aber ich muß doch ein wenig genauer hinschauen, jetzt.
Aber letztlich habe ich das Batterieaufladegerät gefunden und in Stellung gebracht. Ich fiebere drauf, endlich jeden Tag meine Akkus dort reinzulegen, auch wenn ich am nächsten Tag wieder den Affen geben muß.



Es gibt übrigens noch ganz andere Batterien. Und Akkus sind sowieso wesentlich umweltfreundlicher glaubt man.

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