Brighton Pier
Donnerstag, 6. August 2009
ICEgepowert, in Gedanken entschleunigt
Trotz diverser gedrückter Daumen, war es nur ein kurzer Traum. Der Traum vom River Cottage, daß dann gleich als River Cottage HQ begonnen hätte. Sehr schade auch. Aber ich mache mich jetzt nicht verrückt. Es muß doch mehr als eins geben. Und außerdem hat es ja bereits eines bewirkt, ich weiß jetzt wenigstens in einem Bereich meines Lebens was ich will. Auch wenn ich schon selber hätte drauf kommen können und teilweise es schon gesagt hatte, ohne mir darüber klar zu sein.
Mit diesen Gedanken werde ich ICEgepowert durch die bayrische Tiefebene chauffiert und da ich bereits auf der Fahrt schon eine große Arbeitsaufgabe in konzentrierten drei Stunden erledigt habe, belohne ich mich jetzt mit einer DVD. Nein, Herr Farnley-Whittingstall habe ich nicht mitgenommen. Im Mäusekino wird ein Werbevideo der Fa. Ozone zum Thema Performance Flying gegeben.
Wenigstens Proj. 2008 ist noch im Rennen!

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Mittwoch, 17. Juni 2009
Symbol meiner Individualität und meines Glaubens an die persönliche Freiheit
Da saß ich heute so im Zug, erfreut über die frühe Rückfahrt und hatte etwas Zeit mich auch mal etwas mit dem Internet zu beschäftigen neben der Abarbeitung des üblichen Emailverkehrs. Und letztlich wohlwissend, daß jetzt in naher Zukunft wieder viele Projekte auf mich zurollen, bei denen ich mich wieder beweisen und auch entfalten kann. So genüßlich ich an meinem ergatterten ICE-Tisch saß, merkte ich erst gar nicht, daß sich eine Frau anschickte, sich mir gegenüberzusetzen, so vertieft war ich gerade in dem ein oder anderen Blog.
Auf alle Fälle dachte ich mir so, man hätte ja wenigstens mal einen guten Tag wünschen können. Als ich noch über die fehlenden Manieren dieser Dame, die vielleicht kaum älter als ich war nachdachte, steckte sie sich ihre Kopfhörer in die Ohrmuscheln und fingerte an ihrem MP3-Abspieler (Meist heißen die ja Player) herum. Sehr gut, dann werde ich wenigstens nicht vollgequatscht.
Als diese etwas tussihaft hergerichtete Damen dann aber plötzlich mit ihrer vermeintlichen Musik anfing mitzuwimmern, war ich aus meiner entspannten Konzentration heraus. Ich bemüht mich besonders unfreundlich zu schauen, wenn sie gerade wieder loswimmerte. Zwischendrin fing sie dann auch noch an zu telefonieren, wobei ich merkte, daß sie eine Russin ist. Ganz ehrlich, man kann sich wirklich wehren, aber die Gedanken im Kopf hält man einfach nicht auf. Möglicherweise empfand sie mich als unangenehm, jedenfalls wechselte sie ohne Not ihren Sitzplatz, auf daß ich wieder in Ruhe meinen Gedanken nachgehen konnte, ohne blödes Gewimmere. Mein Blick fiel dabei auf das Schuhwerk des jungen Herrn (auch so in meinem Alter) am Nebentisch. Ich erstarrte nahezu innerlich. Der Typ mit dem gelben Tshirt, der rasanten "Edgar-Davids-Brille" (<-holländischer Fußballer), lässigen Jeans trug grüne Schlangenleder Cowboystiefel. Alter Schalter! Was soll das denn? Sofort spülte die Erinnerung das Zitat von Nicholas Cage aus dem David-Lynch-Film "Wild at heart" in mir hoch:
"Das ist eine Schlangenlederjacke. Sie ist ein Symbol meiner Individualität und meines Glaubens an die persönliche Freiheit."
Für den Rest der Fahrt konnte ich nix mehr anderes tun, als auf dieses Schuhwerk zu starren. Wie kann man denn sowas anziehen, ohne daß jeder einem auf die Füße starrt. Vielleicht sagt er ja auch den typischen Frauenspruch dazu auf, "Und übrigens, ich habe auch tolle Augen!"
Ich werde es wohl nie erfahren. Ich überlegte zuerst, was er wohl beruflich macht. Er hatte so ein A4-großes-Vordruckheft mit einem gelben Plastikumschlag, so wie ein Schulheft. Als er darin blätterte, sah es aus wie ein Klassenbuch oder ein Trainingsheft. Daraufhin stellte ich mir vor, er ist Sportlehrer und sein Spitzname ist Sailor. Aber was würden dann seine Schüler zu seinem Schuhwerk sagen, wenn er damit zur Sportstunde kommen würde? Ich weiß es nicht, allein seine Antwort war mir klar: "Das sind Schlangenledercowboystiefel. Sie sind ein Symbol meiner Individualität und meines Glaubens an die persönliche Freiheit."



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Dienstag, 19. Mai 2009
ÖPNV oder wie komme ich besonders genervt zu spät
Mit dem Roller brauche ich nur 20 min. zur Arbeit, mit dem Auto brauche ich ca. 30 min. Aber da ich versuche einigermaßen ökologisch zu denken und letztlich dauert es auch nur 40 min, kaufe ich mir meistens eine teure Monatskarte für den ÖPNV und nehme unfreundliche und pöbelnde Mitreisende genauso in Kauf, wie zu laute Möchtegernmusikaten und Straßenfegerverkaufspersonal. Zum Glück kommen die Möchtegernmusikaten und das Straßenfegerverkaufspersonal immer erst nach dem Mittag in die Züge. Die schlafen bestimmt länger, berufsbedingt.
Ich versuche ja immer schon etwas früher unterwegs zu sein, weil dann ist die Tram und die S-Bahn nicht so voll und ich bin als erster im Büro und kann ganz in Ruhe meinen Tag beginnen ohne das Telefon klingelt, ohne daß jemand jammert "Mir ist zu kalt", weil die Klimaanlage läuft. Und ich kann ohne Protest den Tag mit meiner Musik beginnen.
Das funktioniert natürlich nur, wenn die geliebte BVG auch einwandfrei funktioniert. Als ich an der Haltestelle ankam und die Bahn grade abgefahren war. Konnte ich auf dem digitalen Anzeiger lesen, die nächste fahre wohl erst in 16 Minuten. Normalerweise ist der Takt hier bei 4-6 Minuten. Merkwürdig. Okay, an dieser Stelle kreuzen sich ja zwei Linien, also schnell einmal quer über die starkbefahrene Kreuzung hasten.
Als ich dann an der anderen Haltestelle stehe, sehe ich daß die Bahn an der Haltestelle, wo ich grad losgelaufen war widererwarten kam. Oh Mann! Wieder zurück quer über die riesen Kreuzung. Temporäre Lebensgefahr.
Als ich ankomme und den Türöffner betätige tut sich nix. Ich drücke, ich gestikuliere, ich klopfe...die Bahn fährt los. Ich schreie!
Also wieder unter Lebensgeafahr quer über die Kreuzung zur anderen Linie. Mittlerweile fürchte ich bereits um die Wirkungsweise meines Deodorants. 2 min, die Ausweichbahn kommt. Ich steige ein und während wir langsam loszuckeln, sehe ich, daß die nächste Bahn bereits an der ursprünglichen Haltestelle steht. Die wollen mich wohl veräppeln..?
Den Rest der Strecke verbringe ich in überfüllten Zügen mit Horden von Schülern, die einen Heidenspaß dran haben, daß man an jeder Haltestelle die Bahn vorm schnellen Weiterfahren hindern kann, daß man ständig den Türöffnungsknopf drückt.
Ich bleibe aber ruhig und komme nahezu als letzter im Büro an und stelle fest, ich hätte eigentlich mit dem Auto fahren müssen, da ich heute früh einen Werkstatttermin hatte...
Tolle Wurst!

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Mittwoch, 18. März 2009
Mainhattan und zurück
Da versucht man schnell seinen Termin abzuspulen und schafft es sogar zwei Züge früher am Bahnhof zu sein um schnellst möglich Mainhattan zu verlassen. Und auf was kann man sich natürlich verlassen? Genau, der Zug hat insgesamt bis zum Zielbahnhof eine komplette Stunde Verspätung eingefahren. Und das wieder mit einem bunten Strauß an Ausreden: Signalausfall, defekter Zug auf der Strecke, Weichenproblem, Bauarbeiten, Wildschaden. Alle Reisenden warteten schon immer auf die nächste Ausrede. Hätte nur noch gefehlt, daß Wetten auf die Ausreden abgeschlossen worden wären.

*sänk ju vor träwelling wiss deutsche bahn*

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Mittwoch, 4. März 2009
Reinsetzen und Wohlfühlen
Eigentlich mag ich meinen Job doch ganz gern. Zwar musste ich mich gestern arg über die Äußerungen der Kollegin ärgern, aber so ein Tag wie heute macht das eigentlich wieder wett. Und es ist auch schön, daß die Deutsche Bahn die alten ICE 1. Klasse Waggons zu normalen 2. Klasse Wagen macht. Da lohnt es sich bis zum Ende des Zuges zu laufen, dort sitzt man in echtem 80er Jahre Flair auf großen breiten Sitzen, wo nur 3 in einer Reihe stehen, nicht so eng wie im ICE mit 4. Und jede Sitzreihe hat einen großen Tisch mit Stromanschluß. So würde ich gerne öfter reisen. Vielleicht dauert das Achsenwechseln bei der Bahn ja noch.

*sänk ju vor träwelling wiss deutsche bahn*

IC Waggon, ehemalige 1. Klasse

Und am Abend mal wieder Fußball. Leverkusen gegen Bayern im DFB Pokal.

Leverkusen : Bayern im DFB Pokal

Früh Kölsch

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Sonntag, 1. März 2009
Vorbei an norddeutschen Raiffeisensilos
Das Mobiltelefon plärrt und ich brauche einige Zeit um zu merken, daß es der Weckruf ist. Noch schlaftrunken fingere ich an dem Ding herum, bis es aufhört und falle ins Kissen zurück. Total erschlagen sinke ich sofort wieder ins Reich der Träume um 9 Minuten später erneut mit dem Wecker zu kämpfen. Ich benötige allerdings noch einige Zeit um wirklich wach zu werden um die Bettflucht anzutreten. Alles irgendwie Zeitlupe heute.

Später, nach reichhaltigem Frühstück endlich zum Bahnhof und letztlich erstaunt, alles zwar in Eile aber nicht in Hekik geschafft zu haben und im Regionalexpress zu sitzen. Mir fällt auf, daß es scheinbar ein neuer Zug ist. Die Gepäckfächer, in die maximal eine Tageszeitung oder eine Mütze passt, sind neuerdings blauilluminiert. Wieder so ein Bundesbahndesign, daß ich nicht verstehe. Aber alles ist egal, ich bin auf dem Heimweg an den Raiffeisensilos der norddeutschen Landschaft vorbei.

*sänk ju vor träwelling wiss deutsche bahn*

Bahnhof

Regionalexpress

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Montag, 23. Februar 2009
Infantil und zu laut
Wenn man im ICE unterwegs ist, dann sitzt man in einem ziemlich eigengeräuscharmen Verkehrsmittel, oft sogar anders als im Auto. Dadurch steigt allerdings auch die Gefahr, daß man die Telefonate und Gespräche von Mitreisenden mitanhören muß.
In der Regel nerven die Telefonate, da sie selten interessante Inhalte haben und ständig durch die auftretenden Empfangsstörungen in einem "...hallo?...hallo...hörst du mich noch?...Ringring...ja, du warst eben weg...aber jetzt geht's wieder...hallo?...ja jetzt hör ich dich wieder...ja, ich sitze im Zug..."
Manchmal hat man ja Glück und die Telefonierer sind genervt und kommen zu dem Schluß, daß das Telefonieren in den Zügen der DB nicht sinnvoll ist. Daß man aber mal die Nichterreichbarkeit als wertvoll zu schätzen weiß, dazu kommt es selten.

Es mag fies klingen, aber was aber wirklich nervt, sind Heimkinder im Teenageralter, die mit Ihren Betreuern unterwegs sind. Da wird stundenlang unablässig einseitig gequatscht. Man hat das Gefühl, die haben Angst während der Zugfahrt die Sprache zu verlernen, wenn sie nicht die ganze Zeit unaufhörlich plappern würden. Und da diese Jungendlichen natürlich wenig Taktgefühl besitzen, weil Sie solches in Ihren Einrichtungen kaum gebrauchen und deswegen nicht lernen, sprechen Sie recht laut. Die Sätze sind meist sehr kurz und folgen oftmals nicht den gängigen grammatikalischen Regeln. Der Inhalt ist oft extrem trivial oder auch provokant oder genervt. Gerne wird der Betreuer oder die Betreuerin mindestens in jedem dritten Satz direkt angesprochen. In der Regel lassen sich die Betreuer natürlich siezen, manchmal aber seltener auch der Vorname und "Sie". Es kommt vor, daß sich diese infantilen Alleinunterhalter inhaltlich verhaspeln, was dann in der Regel von eigenem Gelächter gefolgt wird.

Man erhält so unweigerlich einen Eindruck in die banale Welt dieser Jugendlichen, und man weiß nicht, ob man sie bemitleiden soll oder das Gequatsche hassen soll. Ich entscheide mich für die kostenfreie, interessante Sozialstudie, die sich aus dem Zuhören ergibt. Die (quasi-)Monologe lassen sich übrigens nicht mal durch den Gebrauch von MP3-Playern oder Konsolenspiele oder dem Genuß von Speisen (immer Kaugummi, manchmal Brötchen) und Getränken (meist Eistee, manchmal Cola) stoppen.
Nur wenn man wirklich müde ist, schafft das Geplauder mich sanft in den Schlaf zu begleiten...

*sänk ju vor träwelling wiss deutsche bahn*

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Mittwoch, 4. Februar 2009
Es fährt ein Zug nach nirgendwo
Man schläft nur kurz und steht früh auf und weil man spät dran ist, entscheidet man sich für den individuellen Nahverkehr statt öffentlichen Personennahverkehr. Sprich, ich bestelle ein Taxi und stelle mich schonmal auf die Straße, damit es schneller geht zu "Chez Mehdorn". Letztlich bin ich zeitlich passend unterwegs.
Es vergehen 5 Minuten und ich habe schon so ein leichtes Panikgefühl, weil ich nicht wie sonst eine SMS-Bestätigung für das Taxi bekomme. Es vergeht die 10. Minute und ich denke an das Lied von Prokopetz & Tauchen („I steh in da Ködn und woat auf a Taxi, aber es kummt net. I steh da und wart auf das Brummen von eim Mercedes Diesel, abers brummt net...").
So warte ich auch die 15. Minute und werde nervöser. Ok, das war eine schlechte Idee, schnell zwei Straßen weiter zur großen Straße sehe ich auch schon eine weitere Dame mit leichtem Sturmgepäck stehen, die nervös an ihrem Mobiltelefon nestelt.
"Na, Sie warten sicher auch vergeblich auf Ihre Droschke!?!"
"Ja, und wenn die nicht gleich kommt verpasse ich gleich meinen Flieger."
"Willkommen im Klub der vergeblich Wartenden!"
Mittlerweile sind es nur noch 20 Minuten bis zur abfahrt meines Zuges. Und wieder treibt es mir eine nervige Melodie in den Kopf (Christian Anders - Es fährt ein Zug nach nirgendwo).

Wir stehen gemeinsam auf der Straße um uns gemeinsam wenn's nötig wird, vor das nächstbeste Fahrzeug in charmois zu werfen, das uns passiert.
Die Lady hat Glück und ich freue mich für Sie, daß Sie jetzt Ihren Flug noch bekommt. Sie stoppt die Droschke nochmal und ruft mir zu, Sie lässt einen weiteren Kutscher schicken.
16 Minuten vor Zugabfahrt, kann ich einen netten Dieselchauffeur auf mich aufmerksam machen. Und er kennt mein Malheur!
"Ja, derzeit können Sie lange auf bestellte Taxen warten, der Computer in der Fahrervermittlungszentrale ist abgestürzt." Das erklärt auch warum ich nicht wieder geschafft habe anzurufen.
"Das passiert ab und zu mal. Wenn dieses Computerspielzeug funktioniert, dann ist alles paletti. Wenn es ausfällt, ist das nur großer Mist."
"Aha!"
"Machen Sie sich keine Sorgen, das schaffen wir noch", sprach's und trat das Pedal soweit durch, daß ich Angst hatte, er tritt das Bodenblech bis auf den Asphalt durch. Der Diesel aus Baden-Württemberg bäumte sich auf und machte einen Satz vorwärts.
10 Minuten später waren wir da und ich bekam sogar eine Blankquittung zum Selbstausfüllen. Jetzt muß nur noch der tolle Automat von Hartmut mitspielen und mir meine 5 Ausdrucke ausspucken.
Ich fingere die Auftragsnummer in die Tastatur und bekomme irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit meine Fahrscheine und stolpere zum alleruntersten Bahngleis. Und der Zug ist noch nicht da...! Puh!

Eine sehr angenehme Reise quer durch die Republik von oben rechts nach unten links. Und da stört auch der blähende Hund der Mitreisenden Schweizerin nicht.

Und auf der Rückfahrt gab's dann noch die Belohnung. 2 Stundenblickkontakt mit der Tochter von Uma Thurman und Angelina Jolie.
Kurz hatte ich überlegt, auch auszusteigen.

*sänk ju vor träwelling wiss deutsche bahn*





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Montag, 2. Februar 2009
Marodierende Kleinkinder bei Starbucks
Liebe junge Muttis, ein Starbucks im Bahnhof ist sicher nicht der geeignete Ort ein Jung-Mutter-Treffen abzuhalten und die lärmenden Kleinkinder durch die Räumlichkeit marodieren zu lassen. Danke für die Aufmerksamkeit!

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Bahnfahren in der europäischen Provinz
Wenn man um 4:27 einen Zug besteigen will, dann ist das schon sehr früh. Aber wenn man sich in der Hauptstadt eines Mitteleuropäischen Landes befindet, dann kann man eigentlich erwarten, daß in diesem riesen Glaspalast mehr offen hat, als eine amerikanische Fastfoodkette. Leider sieht die Realität doch etwas anders aus.
Bis auf den MacBlöd hat nix offen. Und da ich nicht quer durch den Bahnhof latschen will, für einen ollen Kaffee von der Fastfoodkette, die ich eh weitestgehend meide, stelle ich mich in den einzigen halbwegs zugänglichen und beheizten Raum des Automatenfoyers des Reisezentrums.

Ist es denn zuviel verlangt, daß im teuersten Bahnhof Europas in der Hauptstadt Deutschlands mehr als amerikanische Fastfoodglobalisierer heiße Getränke und Nahrung verkaufen?
Ich weiß, daß Personal teuer ist, die Miete im Bahnhof ist es sicher auch. Aber s muß doch irgendein Backwaren-Aufbackdienst mit seinen 400-Euro-Minderlohnverdienern ein Einsehen haben. Herr Mehdorn, tun Sie etwas (außer wieder die Fahrpreise zu erhöhen und Mitarbeiter zu bespitzeln)!

Update: Nun sitze ich im ICE mit einem "frischgebrühten Kaffee". Der Ausdruck "frischgebrüht" erinnert mich im Zug immer an das Wort "Brühe", was auch passend zu dieser siedendheißen Plürre ist. Trotzdem gibt es Trinkgeld für die männliche Saftschubse, weil das einfach einer der ganz wenigen Servicepunkte der Bahn ist.

*sänk ju vor träwelling wiss deutsche bahn*

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