| Brighton Pier |
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Freitag, 15. Januar 2010
Search request
monopixel, 19:00h
Search request: Fliegen am Hintern
Search request: mann isst made Das ist ja ekelhaft! Ich muß doch sehr bitten...!!! ... link (0 Kommentare) ... comment Freitag, 15. Januar 2010
Zum Ausklang der Woche (one day to go)
monopixel, 00:57h
Das beste am Abend:
Sauna! Erquickend und labend. ... link (0 Kommentare) ... comment Donnerstag, 14. Januar 2010
Götter in Weiß
monopixel, 00:07h
Für Freunde von Dr. House und CSI New York ist das sicher ein normaler Eintrag. Für alle Menschen mit sensitiven Empfindungsvermögen, der Ratschlag, gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu
Ein Freund von mir litt jahrelang an verstopften Stirnhöhlen und begab sich zum Beginn des neuen Jahres ins Krankenhaus um sich operativ dabei unter die Arme greifen zu lassen. Anscheinend artete das in einem derartigen Massaker aus, daß die Ärzte im Blutrausch bohrten, sägten und feilten. Nach einer Woche wurde er des Krankenhauses verwiesen und fristet nun sein Dasein daheim um alle paar Stunden literweise Blut mittels Natriumlösung aus seinem Schädel zu spülen. Alles nicht schön, weil ich dabei daran denke, daß ich eigentlich auch vielleicht mal unter's Messer gehöre, um mir meine mit Polüpen zugewachsenen Nebenhöhlen wieder gängig machen zu lassen. Irgendwann letztes Jahr war ich schonmal bei diesem Arzt mit den drei verheißungsvollen Lettern: H-N-O. Er meinte, moment das schaue ich mir mal an. Dazu betäube ich sie aber erstmal mit diesem Nasenspray. Okay, dachte ich, nicht schlecht. Nachdem ich so ca. 5 Minuten schniefend und mit laufender Nase dasaß, wandte er sich plötzlich mir zu und hatte ein ca. 25 cm langes Endoscope in der Hand und meinte, das wird er dann mal vorsichtig waagerecht in mich einführen. Noch bevor ich protestieren konnte, schaute aus meinem Nasenflügel nur noch das Ende des Endoscopes heraus in das der Arzt interessiert hineinblickte, während ich mich fragte, ob ich jetzt am unteren Hinterkopf, da wo die Haut am Schädel dünn ist, jetzt eine Ausbeulung habe. Kurz darauf zog sich der Arzt aus meinem Kopf zurück und meinte, er könne nix feststellen. Er verwies mich dann an seine Kollegen mit dem schweren Gerät (Röntgen und Kernspint). Bis heute war ich noch nicht da. Vielleicht gehe ich auch trotz meiner vielfältigen Beschwerden nicht hin, da ich noch etwas zur Geschichte des Freundes ergänzen muß: Während er sich daheim mehr schlecht als recht versucht nützlich zu machen, fragte er seine Frau, ob er Ihr beim Waschen helfen solle. Er begab sich nach heller Buntwäsche suchend ins Schlafzimmer und kam mit 2 Klamotten zurück und meinte, hier habe ich noch zwei gelbe Sachen gefunden. Seine Freundin schaute ihn prüfend an und fragte nochmal nach der Farbe. Beides gelb. Leider war ein Stoff weiß und der andere Stoff war rosa! Daraufhin erinnerten sich beide, daß der Arzt auch davon gesprochen hatte, daß er direkt über dem Auge noch bohren musste. Prima, somit dürfte er wohl knapp am Sehnerv nochmal die Farbe verstellt haben. Von jetzt an eben schwarz/weiß bzw. farbenblind. Das ist aber nicht das Einzige. Jedes Schriftstück oder Buch, was er zu lesen versucht besteht für ihn plötzlich aus einem Gemisch von blauen und schwarzen Buchstaben, die sich fortwährend immer wieder auf's neue mischen. Wenn ich mir das so anhöre, dann kann ich eigentlich hervorragend mit verstopften oder zugewachsenen Nebenhöhlen leben. ... link (4 Kommentare) ... comment Mittwoch, 13. Januar 2010
Die Minutenschinder der Bahn
monopixel, 00:00h
Ich bin in diesem Jahr bisher sieben mal mit der Bahn unterwegs gewesen und habe dabei 410 Minuten Verspätung gesammelt. 410 Minuten sind insgesamt 6 Stunden und 50 Minuten, oder anders gesagt pro Fahrt knapp 59 Minuten. Eigentlich schlimm, denn was hat die deutsche Bahn dafür getan, was gab es als Ausgleich? Leere Entschuldigungen und teilweise auch blöde Sprüche. Von den neuen Fahrgastrecht habe ich nichts mitbekommen. Erst gestern sagte mir ein uniformiertes Menschenimitat, daß man bei 57 Minuten leider nichts machen könne, eine Entschädigung gibt es erst ab vollen 60 Minuten.
In diesem Moment kann man der Bahn nichts sehnlicher wünschen als den baldigen Börsengang. Aber ich glaube selbst da, werden letztlich wieder die Fahrgäste die Zeche zahlen. Warum das so ist, will mir nicht wirklich in den Kopf. Natürlich gestehe ich zu, daß auch mal Weichen einfrieren können, aber ich bin mir sicher, daß es dafür Lösungen gibt. An meinem Auto gibt es nicht nur beheizte Scheiben, sondern auch beheizte Außenspiegel. Und letztlich hatten wir in den letzten Jahren ja eher milde Winter, in denen sowas trotzdem auftrat. Aber nun gut. Wenn ich mir die ganzen Ausreden mal durch den Kopf gehen lasse: Betriebsstörung, Sörung im Zugfahrzeug, Signalstörung, Weichenstörung, liegengebliebene Züge, entgleiste Züge und dies sind nur die saisonalen Probleme. Nehme ich dazu die Achsenprobleme und die nicht erfolgten Wartungsintervalle und lasse mir jetzt diese ganze Sache während einer Fahrt im ICE mit knapp 300 km/h so durch den Kopf gehen, möchte ich doch lieber die Strecke zu Fuß zurück legen. Offenbar muß die Deutsche Bahn ja nur aus zusammengeflickten Altmaterial bestehen. Wann wird denn die Bahn endlich mal mit ihrer Technik und ihrem Service in der Gegenwart ankommen? Es heißt doch immer die Bahn kommt. ... link (9 Kommentare) ... comment Montag, 11. Januar 2010
Ziegenbärtchen-Soz-Päd-Student trinkt kalten Glühwein
monopixel, 18:53h
Es gibt schon sehr merkwürdige Menschen. So diese Art Ziegenbärtchen-Soz-Päd-Student, der irgendwo in den Nova Cinque Terre zusteigt und sich mir am Tischplatz im ICE gegenübersetzt. Unfreundlich wie man so ist, grüßt dieser Bummelstudent mit seinen 22 Jahren (konnte ich auf seiner Ausweis Kopie sehen, die er mit anderen Papieren auf dem Tisch ausbreitete) natürlich nicht. Neben seinen Soz-Päd-Utensilien packte er eine Federmappe und einen ständig tropfenden Füller aus und begannn sehr lang einen Brief auf einem bereits benutzten roten Geschenkpapier zu schreiben. Irgendwie komisch, er hatte auch ein Collegeblock und so eine Art großes Moleskine dabei. Und dazu noch weitere leere DIN A4 Blätter, schreibt aber lieber auf Geschenkpapier. Nachdem er dann irgendwann scheinbar mit seinem Brief zufrieden war und ihn wegpackte, holte er eine Flasche fervor. Trinken muß man ja immer, vergesse ich auch oft. Aber in meiner Tasche findet sich eine mitgeführte Minralwasserflasche. Der Student allerdings führt leiber eine Flasche Gerstacker Glühwein mit, den er öffnet und sich das kalte alkoholisch-süße Getränk aus der Flasche in den Schlund rinnen lässt.
Danach geht's weiter mit einem weiteren Brief, diesmal aber auf weißem Papier, während der ICE tapfer gegen die 10 minütige Verspätung ankämpft. In Frankfurt trennen sich unsere Wege und ich werde für so böse Gedanken mit einem Zug bestraft, der 60 Minuten Verspätung hat. Nun gut, dann muß es dieses Mal aber wenigstens das 25%-Sofort-Cash-Goodie geben. ... link (4 Kommentare) ... comment Sonntag, 10. Januar 2010
Alte
monopixel, 22:10h
Über die alten Leute wundert man sich immer. Irgendwie leben die in ihrem eigenen Kosmos und bei allen ist gleich, je älter sie werden, desto weniger interessiert sie die Umwelt. Selbst wenn es um Dinge geht, die sie nicht zu bestimmen haben. Sie tun es trotzdem und wenn irgendetwas passiert, dann sind sie fassungslos und meist sind die anderen Schuld oder reagieren falsch. Ich hoffe, ich werde nicht auch so.
... link (0 Kommentare) ... comment Samstag, 9. Januar 2010
How much is the fish
monopixel, 14:01h
Es kommt manchmal vor, wenn ich sehr lange ausschlafen kann, daß ich die wildesten Träume habe. Das sind dann richtig lange Geschichten die aber in ihrem Inhalt und ihrer Farbigkeit so schnell verblassen, wie man aufwacht und merkt, das alles ein Traum war.
Die absurde Geschichte, die ich heute früh vor dem Aufwachen geträumt habe bekomme ich auch in ihrem Ablauf in keinsterweise mehr zusammen, aber den Inhalt muß ich trotzdem kurz festhalten. Ich war mit einem LKW unterwegs in Bremen, wahrscheinlich aus geschäftlichen Gründen, obwohl ich noch nie LKW gefahren bin. In Bremen war zu dem Zeitpunkt so etwas wie ein Sommerfest in den Wallanlagen einem innerstädtischen Park. Die Wasserflächen der Wallanlagen waren aber diesmal eher wie ein großer See, es gab kleine Strände und die Sonnen schien heiß herab, so daß viele Leute an diesen Stränden sich verlustierten mit Baden, Sonnen, Ballspielen und Eisessen. Abends startete dann an den Ufern dieses Innerstädtischen Sees das Sommerfest. Es spielte Musik und die Leute gingen zum Tanzen. Irgendwie lernte ich dort eine hübsche junge Frau kennen, obgleich Sie einen etwas begrenzten Horizont hatte, sagen wir mal. Also die Art von Person, mit der man sich einen Witz machen kann, ohne daß sie es merkt. Diese Frau erzählte mir, daß sie in den Achtziger Jahren mit zwei anderen (ihres Schlages) eine Teenieband hatte. So eine Girlgroup eben. Das machte mich neugierig und ich ließ mir die alten Platten vorspielen, die sie damals gemacht hatten. Es war ganz gräßliche Musik für die ich gar keinen richtigen Vergleich finde. Vielleicht so in der Art von Las Ketchup nur noch viel schlechter. Für die drei Mädels war das aber schon passend, nur daß diese Bremer Mädels eher noch aufreizender aufgetreten sind. Ich war fassungslos über den Mist, aber ich konnte das nicht sagen, man darf ja so böse auch nicht sein. Da kam mir eine grandiose Idee, ich werde der Manager dieser vergessenen Dumpfhühnern aus den Achtzigern und mein Ziel ist es, sie mit HP Baxter von Scooter zusammenzubringen, damit die gemeinsam einen Song aufnehmen. Sorry, daß ich an dieser Stelle der albernen Geschichte nicht mehr weiterschreiben kann, aber es ist war wirklich zu abstrus. Der Traum ging dann auch nur noch so weit, daß man HP Baxter traf und der war auch ganz angetan von der Idee... Ich schwöre, ich habe vor dem Einschlafen weder Alkohol noch andere psychoaktive Substanzen zu mir genommen. Ich muß auch nicht betonen, daß das nicht meine Musik ist! ... link (4 Kommentare) ... comment ... older stories
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