Brighton Pier
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Fest mit X
Allen ein besinnliches und frohes Weihnachtsfest.
Machen Sie was draus.

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Mittwoch, 23. Dezember 2009
Warten
Früher gehörte eine Kurzfilm im Vorfeld von Weihanchten immer dazu: Warten auf Godot von Samuel Beckett. Schon in sehr früher Zeit - war ich fünf oder sechs? - war ich ein Anhänger dieses irischen Schrifsteller, einem Könner der Reduktion.
Ich gebe zu, daß ich das Warten irgendwie auch immer mit dem Warten auf das Christkind gleichgesetzt habe. Was will man anderes erwarten in dem Alter.
Einerlei. Heute ist wieder Warten angesagt, diesmal kommt es mir aber sehr entgegen. Soviel ist noch zu tun.

Achso, ja, Beckett. In späteren Jahren, als ich einige seiner Stücke bzw. Bücher gelesen hatte, war ich nicht nur ein Anhänger, sonder geradezu ein Fan. Ich war fasziniert von seinem Aussehen. Wenn ich einmal einen Gutschein für eine plastische Chirurgie bekommen sollte, dann wünsche ich mir einfach das Gesicht von Samuel Beckett.



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Gedankenwelt
Frühstücken mit einer lieben Freundin. Gespräche über über Weltbild, Lebenssituation und Lebensentwurf. Muß ich einfach immer wieder diskutieren. Und am besten nochmal vergewissern. Nur so erhalte ich Gewißheit. Eine Meinung ist mir wichtig.
Noch der Gang über den Markt. Interessant und anregend, aber auch zum Teil abstoßend. Weil, kann man besser. Kann ich besser. Bald. Hoffentlich.
Dann erstmal heim. Ein Geschenk noch mitnehmend. Ein Geschenk, daß ich selber gesät habe, letztlich. Trotzdem nette Geste.
Auf dem Rückweg dann die Frage, was ist mit den Dingen, um die ich mich gekümmert habe. Anruf. Ergebnis: Immer noch nicht da. Entscheidung. Nochmal in Vorleistung gehen. Egal. Ich brauche das Erfolgserlebnis.
Dann Abliefern. Leuchtende Augen und Jauchzen. So ist es gut, kurz vor Weihnachten. Karmapunktekonto wieder auffüllen.
Danach nochmal die Bestätigung per SMS.
Kochen und Lesen. Und wieder gedrückt um Dinge, die getan werden müssen.

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Dienstag, 22. Dezember 2009
Search request


Da meint es aber jemand sehr ernst. Aber ist ja auch lecker.
Ein Rezept zu Tod Man Gai findet man hier.

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Montag, 21. Dezember 2009
Gefühlte 16-17° zum Start des Tages
Am Morgen erwachen, was auch sonst. Aber trotzdem eine halbe Stunde später, die Musikweckmaschinerie hat ihren Dienst versagt. Es ist eiskalt. Kaum verwunderlich, das Fenster war über Nacht auf. Erster Gang durch die Wohnung um die Wärme der anderen Räume zu verteilen. Gefühlt dürfte sich das nach dem Verteilen im Bereich 16-17° einpendeln. Okay, ich werde mal im Schlafzimmer die zaghafte Eins auf dem Thermostat suchen.
Ich überlege, was heute zu tun gibt und finde mich schon in der ärgerlichen Hektik für die es zwar Grund gibt, aber Anfangen ist alles. Klappt schon. Und heute Abend habe ich sicher auch dann wieder Lust zu der Feier zu gehen.
Ansonsten ärgere ich mich natürlich über das Versagen der Weckautomatik. Ich prüfe per Verbedienung. Alles kein Problem, bis auf wenige Aussetzer liefert der MP3-Server die Musik ins Nebenzimmer. Es gibt aber ein paar Aussetzer vom Netzwerk. Das erholt sich aber zusehends. Vielleicht bekommt die Kälte dem Rechner nicht.
Die Cocteau Twins reißen mich aus der Lethargie und bilden den Soundtrack des Morgens.

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Sonntag, 20. Dezember 2009
Marrrroni und der Typ von River Dance
Ein Entspannter Abend mit zweieinhalbstunden Weihnachtsmarkt und Privatbesuch. Allein schon das Treffen der KollegInnen auf dem entsprechenden Jahreszeitmarktes war sehr nett. Man isst un d trinkt durcheinander, bis einem nicht nur eiskalt sondern auch kotzübel ist. Das kann man in zweieinhalb Stunden gut schaffen, ohne Zeitdruck zu bekommen. Danach dann einmal komplett quer von einem Ende aus der Stadt zum anderen Ende aus der Stadt. Bei den Temperaturen hatte es was vom Polarexpress. Nach dem ankommen dann wieder Essen und alkoholische Getränke. Der Magen hatte sich aber eh wieder gefangen und außerdem gab es authentisch gekochtes Thai-Essen mit ordentlich Chili (extra für mich). Mit der Unterlage ließ sich dann auch entspannt bis um 4:30 quatschen und trinken. Nebst Diskussionsabend über die Frage "Was ist Subkultur?" und "Wie muß sich Subkultur selber verhalten?" mit entsprechender filmischen Reportage des NDR aus vergangenen Tagen. Und neben bei, versprach einfach die Konstellation viel Spaß! Mein Lieblingssatz an dem Abend war, "...wenn ich 3 Wünsch frei hätte, ich würde mir kein Geld wünschen, wie es alle täten. Ich würde mir wünschen, ich könnte so tanzen wie der Typ aus River Dance!..." Dem war wenig entgegen zu setzen, hätte ich auch vor Lachen nicht gekonnt. Manche Leute sind einfach die geborenen Geschichtenerzähler, was man sehr schätzt.





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Samstag, 19. Dezember 2009
Glögg mit Vorschußlorbeeren
Es scheint nahezu geschafft. Die Flut der Weihnachtspost, die eigentlich sofort im Papierkorb landet und die eher zum Rinnsal geworden Flut der Geschenke zum Jahresende nimmt im Büro ab. Was nicht unbedingt abnimmt, ist die Arbeit. Nacharbeiten, Zwischenarbeiten und Vorarbeiten. Es gäbe genug zu tun, aber seit gestern Abend ist Feierabend für dieses Jahr, doch bin ich mir nicht sicher, ob der innere Druck etwas aufstauendes entwickelt, so daß ich doch das Emailprogramm starte und zwischendurch abarbeiten werde. Mal sehen.

Jetzt steht erstmal das Wochenende und der 4. Advent vor der Tür, nebst Weihnachtsmarktbesuch mit mehr oder weniger direkten Arbeitskollegen. So richtig ist bei mir der weihnachtliche Frohsinn mit Gesängen vom rotnasigen Rentier und dem Santa-Baby angekommen. Und ehrlich gesagt, mag ich mich auch nicht wirklich mit der mit Industriezucker übersüßten Heißplürre betrinken, um nicht an die dänische Hauptstadt zu denken. Nicht an die Brauereibesichtigungen, Hans Christian Andersen oder einer aromatisierten Zigarette aus Christiana, sondern vielmehr an so bornierte Reiter der Apokalypse wie den Ministerpräsident Wen Jiabao oder den frischgebackenen Friedensnobelpreisträger US-Präsident Barack Obama. Ganz ehrlich, daß aus dem Reich der Mitte eh nix vernünftiges seit den letzten 600 Jahren kommt, kennt man ja. Aber diesem amerikanischen Gutmenschen gehört auch mal ordentlich der Kopf gewaschen, denn die Vorschußlorbeeren dürften mittlerweile sich nachhaltig verbraucht haben.
Mit diesen Gedanken und auch den Gedanken an dem was kommt, stehe ich heute dann zwischen den Weihnachtsbarracken und mache gute Miene zu krisenvergessener Pseudo-Weihnachtsstimmung mit Glögg.
Ist ja alles "Tradition". :-/

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Donnerstag, 17. Dezember 2009
Puschenkino reloaded
Filme haben mich schon immer fasziniert. Als Kind konnte ich richtig abtauchen in die Welt des Filmes und alles um mich herum vergessen. Zwar ist das nicht mehr ganz so intensiv erlebbar heute, aber Filme gehören schon zu meinen bevorzugtem Zeitvertreib.
Leider hat man natürlich im Alltag nicht mehr soviel Zeit wie im Studium um sich die ganze Zeit im Kino die neusten Streifen anzusehen, aber dafür ist es heute möglich nicht nur dem Worte nach ein Puschenkino zu eröffnen, sondern mittels Projektor, Leinwand und 5.1 Soundsystem selbiges zu realisieren.
Da ich kein Filmsauger bin, sondern meine Filme in der Videothek ausleihe oder auch mal kaufe, kann ich meistens mich kaum beherrschen, wenn mal wieder irgendwo eine Angebotswoche lauert. So auch diese Woche. Heute Vormittag den Newsletter durchgeschaut und eine langersehnte DVD-Box erspäht, die mir immer mit Rund 40 Euro zu teuer war. Nun ist die Trilogie von Krzysztof Kieślowski weniger als nen 10er erhältlich. Also zum Feierabend nix wie ins vorweihnachtliche Gedränge. Die Ausbeute ist wirklich beachtlich:
"Drei Farben" (Blau, Weiß, Rot) für 9,99
David Carradines "Kung Fu"-Serie (Pilotfilm und erste Staffel) für 7,99
Cronenbergs "Die Unzertrennlichen" für 1,49
Jacksons "Herr der Ringe 1-3" für 9,99
"Logan's Run" für 4,99
und noch eine Puccini "Turandot" für 2,99 wird Weihnachten verschenkt.
Auch wenn mir klar ist, daß die Superduper Special Editions mehr kosten, so reichen mir die Filme. Bisher habe ich auch vielleicht gerade mal 2 Filme mit Regiekommentar geschaut.
Fast wäre noch "Der Pate 1-3" in restaurierter Neuauflage mitgegangen. Nächstes Mal vielleicht.

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