| Brighton Pier |
|
... newer stories
Freitag, 4. September 2009
Fight Fire with Fire
monopixel, 21:37h
Oh nein!
Ich dachte eben noch, was riecht das hier so lecker nach Holz! Wie in der finnischen Sauna, bis ich die Ofentür öffnete und feststellte, daß mein Holzlöffel gerade war seinen Aggregatzustand von Holz auf Kohle änderte... Ich glaube, ich stelle jetzt den kleinen Feuerlöscher mal direkt neben den Herd. Wer weiß, wozu es gut ist. Und sollte die Brighton-Pier-Seite mal schwarz bleiben, dann wissen Sie ja, daß es einen Unfall gab. ... link (0 Kommentare) ... comment Hoffnung für Fleischereifachverkäuferin oder Hartzvierer
monopixel, 20:53h
Nachdem ich erstmal einen Tag brauchte um mich von meinem selbstverschuldeten Küchenerlebnis zu erholen. Bin ich nun wieder bereit, in kleinen Schritten mich mit der Küche vertraut zu machen. Der
Leise zischeln ![]() Es gibt Abende, da will man einfach nix sinnvolles anfangen. Dies ist meist der Zeitpunkt den USB-Stick aus den Tiefen der hochtechnologischen Spielzeugen zu fischen und zu prüfen, ob nicht wenigstens das Fernsehen seinen Bildungsauftrag erfüllt. Leider gibt es Tage, da bleibt die verzweifelte Suche unerfüllt. So auch gestern. Und man mag es mir nicht allzu sehr ankreiden, ich blieb auf einem dieser Privatsender hängen, die es nach eigenen Angaben lieben, die Zuschauer zu unterhalten. Auf eben diesem Sender musste ich mitansehen, wie ein stadtbekannter Berliner Tanz Das durfte ich dann heute alles in der Kommunikationsschulung ausleben. Und nun bedauere ich fast auch noch meine Mitschulungsschüler. ... link (8 Kommentare) ... comment Donnerstag, 3. September 2009
Vegetarische Brandbeschleuniger im Frittiersalon
monopixel, 00:57h
Ich muß einfach wieder öfter kochen, dann passiert mir das nicht.
Bevor ich jetzt die Hosen der Peinlichkeit herunterlasse, muß ich sagen. Mir war nach Blumenkohl (Cauliflower). Und da ich nicht die langweilige Variante überbacken mit Käse oder gebutterten Semmelbrösel bevorzuge, wollte ich die in Tempurateig frittieren. Soweit so gut. Leckerer Teig mit diversen Gewürzen und Bier angerührt. Und auch das Frittieren funktionierte im Topf hervorragend. Dann passierte das, was absolut menschlich ist, mich übermannte der Hunger. Ich hatte gerade noch Zeit, die Tempurabällchen zu fotografieren, bevor ich mich darüber hermachte. Alles ungeachtet der giftigen weißen Rauchschwaden, die aus dem Frittiertopf waberten. Als ich dann schon halb im Jenseits dämmerte, wurde ich des gefährlichen Brandbeschleunigers gewahr und kämpfte mich mit dem Topf durch die verrauchte Wohnung, um die Rauchbombe auf dem Balkon abzustellen. In der Zwischenzeit sammelten sich schon die besorgten Hausbewohner vor meiner Wohnungstür und begehrten Einlaß, um zu prüfen, ob es bereits Kollateralschäden gäbe... Fazit: Frittieren werde ich in Zukunft nur mit einem geeigneten Gerät, welches intelligente Vorkehrungsmechanismen für die Katastrophe besitzt. ![]() ... link (12 Kommentare) ... comment Dienstag, 1. September 2009
Verschlußsache Auto
monopixel, 20:59h
Ich merkte sofort, daß da irgendwas nicht stimmte.
Heute morgen auf dem Weg zum Auto (die Straßenbahnen sind ja immer noch abartig voll) drückte ich auf den fernbedienten Autoöffner in meiner Hand in Erwartung des fröhlichen "Hier bin ich"-Blinkens, welches das Fahrzeug in Vorfreude des kurzen aber stressigen Ritts quer durch die Stadt von Ampelstau zu Ampelstau zum Büro eigentlich immer absondert. So aber nicht dieses Mal. Und ich dachte noch Du olle Zicke, das Auto heute mal als Sie titulierend. Es tat sich wirklich nix, so wehement und unerbittlich ich die Fernbedienung auch malträtierte. Es sieht schon sehr komisch aus, was man da für Anstalten in so einem Fall macht. Mit ausgestreckten Armen auf ein Auto zustoßend. Irgendwann fummelte ich sogar schon unter Schmerzen von abgebrochenen Fingernägeln, die ich gerade ganz frisch kurzgekaut hatte (kleiner Scherz), die Batterie heraus. Zum Glück vielen mir die ganzen Einzelteile dieser Allerweltselektronik nicht in den Rinnstein, als ich sie wieder zusammensetzte, was ja sonst immer passiert und mit meinem Aufschrei "Apfel Zett" einhergeht. Effekt: Es ging immer noch nichts. Als ich dann ratlos und immer wieder ungläubig an den Öffnungshebeln rüttelnd vor dem Auto stand, welches sich mir gegenüber eindeutig zu verschlossen verhielt, erinnerte ich mich, daß es früher ja solche Schlösser an den Türen gab, in die man Schlüssel stecken und drehen konnte, um sich Einlass zu verschaffen. Ein solches war natürlich auch zu finden. Endlich konnte ich auf dem Fahrersitz platznehmen, nachdem ich meine große schwere Tasche quer durchs Vehikel werfen musste. Zweiter Moment des Erstaunens, als ich den Zündschlüssel drehte. Es passierte nix. Kein plärrendes Radio, kein pling-pling weil noch nicht fest vergurtet. Nix. Gar nix. Da ich schon etwas wacher war, fiel meinem analytischen Blick der Drehknopf des Lichtschalters auf. Jetzt war mir klar, warum mein Wagen sich so verschlossen gab. Ich hatte bei der letzten Fahrt das Licht brennen lassen. Und das am Tag an dem die Glühbirne verboten ist. Das musste doch ein Zeichen sein! Aber bevor ich große philosophische Verbindungen knüpfen kann, wähle ich auf dem mitgeführten Mobiltelefon dreimal die 6 und lande im Callcenter der nach australischer Hardrockband klingenden Hilfe und bestelle mir auch einen frei nach dem Lied einer australischen Popband, "Send me an (gelben) Angel". Ich nehme Platz im Café gegenüber meines Autos und sehe den jungen Szenemuttis beim Bugabooschieben zu und denken an Thomas Kroh. Zum Glück kam dann noch bevor ich meinen Kaffee (hier bestellen ja alle immer nur "einen Latte") der gelbewandete Helfer und so kam ich dann doch nur 1 Stunde zu spät ins Büro. ... link (20 Kommentare) ... comment Montag, 31. August 2009
Pest und Cholera
monopixel, 23:27h
Heute wurde nochmal in den Nachrichten die Wahlergebnisse nachbereitet. Und es wurde auch darüber berichtet, daß zwei Twitterer schon 5 Minuten vor der Schließung der Wahllokale Prognosen veröffentlichten. Und ganz süß, es wurde dann erklärt, was Twitter ist. Es erinnerte mich an die Vergleiche mit den Bienen und den Blumen. Bei Gelegenheit werde ich mal meine Oma fragen, ob sie weiß was Twitter ist...
Wahrscheinlich wird Sie sagen, eine Geißel der Menschheit, braucht kein Schwein. Vielleicht sagt Sie auch, so sinnvoll wie eine dritte Schulter. Man weiß es nicht. Was mich ein wenig erschreckt, ist daß die FDP unerwartet recht viel hinzugewonnen hat. Ich bin überzeugt, das sind alles Protestwähler! Und in dem Falle muß ich schon sagen, wie schlecht es so um das politischen Umfeld bestellt sein muß, wenn schon die Protestwähler aus Mangel an Alternativen Container-Guido wählen müssen. Von der kommenden Bundestagswahl erwarte ich nix, jedenfalls nicht die nötigen Impulse, die es braucht. Das einzige was passiert, wir können wählen zwischen Pest und Cholera. Kommen tut aber möglicherweise eh beides. ... link (19 Kommentare) ... comment Sonntag, 30. August 2009
Ewig Vormittag
monopixel, 16:07h
Gespräche über Bauernhöfe, Fahrräder und URLs. Nur schade, daß nicht ewig Vormittag bleibt. Edith und Frl.deVille sagen es ist eigentlich schon Sonntag. Zu recht! ![]() ... link (9 Kommentare) ... comment Sonntag, 30. August 2009
Was hätte man alles schreiben können
monopixel, 01:03h
Heute ist Samstag und an so einem Tag habe ich ja eigentlich viel Zeit, wenn ich nicht in der Luft bin. Und somit könnte ich auch etwas schreiben, aber ich habe keine Lust...irgendwie. Stattdessen bin ich in der Stadt unterwegs, kaufe Hosen, kaufe einen Anzug, alles eher so spontan. Werde spontan naß, natürlich weil es regnet und ich mit dem Fahrrad unterwegs bin. Und auch spontan finde ich mich auf dem Sommerfest der KPD wieder. Na ja, ich gebe zu, die vielen roten Fahnen lockten mich neugierigen Menschen an. Aber anscheinend reichte deren Ideologie nur bis zum Nachmittag, weil die gerade in Aufbruchstimmung ihre Stände abbauten, obwohl auf der Bühne noch gesungen wurde. Die Internationale? Nein, es war irgendwas zeitgenössisches.
Ich hätte auch über den Film "Let's make money" von Erwin Wagenhöfer schreiben können, den ich am Nachmittag angesehen hatte. Der war schon sehr krass, aber irgendwie haben mir weitere Erklärungen gefehlt. Muß man sicher öfter mal schauen und noch nachrecherchieren. Hätte ich alles schreiben können, habe ich aber nicht. Auch nicht geschrieben habe ich, daß ich in der Wohnung schon merkte, daß es kalt durchs Fenster kriecht. Als ich dann zum Mitternachtshopping ging, merkte ich, daß es der Herbst ist, der sich die Luft und die Stadt erobert. Hätten man alles mal schreiben können. Für diese Schreibverweigerung gibt es jetzt Schokopudding mit Ananasstücken. Das muß jetzt einfach mal. ![]() ... link (0 Kommentare) ... comment Freitag, 28. August 2009
Holt mich hier raus
monopixel, 20:55h
Endlich Wochenende und diesmal nicht unterwegs, sondern daheim. Naja fast. Bis auf Sonntagabend eben, da geht's dann Richtung Westen, wo die Sonne verstaubt. Angeblich ist es dort besser als man glaubt. Ich glaube es nicht.
Aber ich erwarte das auch nicht. Was mich hier nur extrem nervt, sind diese Öko-Yuppie-Paare mit ihren schlimmen Gezücht. Mag sein, daß mancheiner/-eine sich da angegriffen fühlt, aber mal ganz ehrlich, das ist doch alles absolut sinnfrei. Da lief gestern im öffentlichrechtlichen Fernsehkanal diese Reportage (warum ist die eigentlich von Radio Bremen?) über den Prenzlauer Berg, die zutreffender nicht sein kann. Ich hatte ja an anderer Stelle schon darüber geschrieben. Aber das was mich neben den überzogenen Mieten ganz besonders nervt, sind diese jungen Familien, über deren Kinderwagen und Bälger man ständig drüberwegsteigen muß, weil die Eltern im Café Ihren Latte Macchiato trinken die Süddeutsche lesen müssen. Und die Kinder drehen komplett frei, schreien rum, zerdrücken beim Gemüsehändler die erdbeeren in der Auslage. Und den Müttern fällt nix anderes ein, als ihren Justin oder ihre Henrietta zuzurufen, daß das den Erdbeeren doch auch wehtue und es deswegen mal nicht gemacht werden solle. Schön war in der Doku dann noch die Stelle im Kinderwagenfachladen, als die junge Edelmutti sagte, ihr Kinderwagen müsse aber auf alle Fälle einer von "Bugaboo" sein, schließlich hätte den jeder hier im Prenzlauer Berg. Ihr Agentur-Mann war dann schon fast sympathisch, als er sagte, das könne doch wohl nicht das sein was zählt. Ehrlich gesagt, ich bin ein normaler Mensch, holt mich hier raus. ... link (0 Kommentare) ... comment ... older stories
|
Hip shakin' for 6401 days
Last ride-out on 2013.07.15, 20:21 status
Menu
Blogroll
b & w
cove devil diagonal domino food-wut gorilla hermetik interieur malade mks prieditis rezepte sehkrank soulblog Tunes
Suche
Kalender
Letzte Aktualisierungen
Sie machen Scherze...
Wäre...
Sie machen Scherze... Wäre ich Herr F.K. persönlich... by hr. rossi (2013.07.15, 18:04) läuft in meiner...
läuft in meiner agentur genauso. ich schließe... by c17h19no3 (2013.07.15, 17:14) Mit Altgriechisch gegen...
Manche Probleme werden scheinbar direkt für mich... by hr. rossi (2013.07.08, 19:56) Die Petition, dass ich...
Die Petition, dass ich die Weltherrschaft übernehme,... by arboretum (2013.07.07, 20:23)
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||