Brighton Pier
Freitag, 13. August 2010
Mit Erpelpelle durch die Rush Hour
Ich bin keiner von denen, die irgend ein "dM" (Drogeriemarkt) am Auto haben, aber ich gebe zu, daß ich die früher schon sehr gemocht habe.

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Freitag, 2. April 2010
Schalotte Gänseburg
Ich komme plötzlich aus den Besuchen von teueren Konzerten nicht raus. Nachdem ich zuletzt Brendan Perry und Peter Gabriel gesehen habe, ködert mich heute ein Bekannter mit Charlotte Gainsbourg. Dieses ketterauchende französische engelsgleiche Produkt von der traumhaften Jane Birkin und dem Charles Bukowski des Chanson Serge Gainsbourg. Ich denke, Ihre Musik steht sicher hinter Ihren Filme zurück, aber das macht nichts. Anschauen tu ich Sie mir trotzdem. Aber das ist ja eh erst im Juni.

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Freitag, 26. März 2010
Ode an den Solsbury Hill
Und dann war da gestern noch das zweite teure Konzert dieser Woche. Aber anders als Brendan Perry hat mich Peter Gabriel sehr berührt.
Und letztlich dafür respektvollen, nicht einfach die ganzen Hits herunterleiern, sondern ein besonderes Konzert mit riesigem Orchester zelebrieren. Mit der Musik das Herz anfassen. Und natürlich wieder eine grandiose Show zu zeigen. Und dann ist es umso schöner nachher dann doch noch Solsbury Hill in Ode an die Freude übergehen zu lassen. Und alle meine Lieblingslieder waren dabei. Das hat echt berührt Herr G.
Nur die miese Zwei-Halle dürfen Sie nächstes Mal gerne gegen ein Theater oder Konzerthaus tauschen, wenn ich trotzdem eine Karte zum vernünftigen Preis bekomme. Danke.





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Montag, 22. März 2010
Brendan Perry + Tula
Fast wie seinerzeit, vor fast 20 Jahren. Konzert in einem Theater, damals in Hamburg und mit der Ursprungsbesetzung. Heute in Berlin und quasi Solo mit Band.
Die Stimme grandios wie immer, aber irgendwie hat die Musik mich nicht getragen. Vielleicht war es die Lautstärke oder der Wall of Sound. Keine Ahnung. Es hat sich nicht angefühlt, wie erwartet. Dafür eine grandiose Vorband gesehen, die ich mir gerne nochmals ansehen würde.

Brendan Perry

Brendan Perry

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Mittwoch, 24. Februar 2010
Paul Weller sägt am schönsten
Wenn man am Morgen beim Frühstückstisch bei gekippten Fenster zuhören muß, wie sehr gut die draußen kreischende Säge zu der hier drinnen halblautplärrende jazzige (!) Musik von Paul Weller harmoniert...

Musik: Paul Weller - Clues

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Dienstag, 16. Februar 2010
Und dann war da noch die Musik,elegischen und rythmisch
Und dann war da noch die Musik in dem Laden, in dem ich mich immer am Hauptbahnhof herumdrücke, wenn ich noch auf mein Zug warten muß. Ein Virgin Store. Früher stand das Virgin ja nur für Musik und war eben einer der ersten Anlaufpunkte bei Besuchen in London, aber mittlerweile ist das ja ein Unternehmen, was alles macht, von Zügen bis zu Motorradtaxis und Blumenhandel bis Erdöl. Aber zurück zu dem Buch/CD/DVD-Laden im Bahnhof. Ich hatte ne kanppe halbe Stunde Zeit, da ich meinen ursprünglichen Zug verpasst hatte und lief so wie immer ziellos durch den laden, während ich der recht lauten Musik von New Order lauschte. Es schien irgendeine Best of-Scheibe zu sein, denn es leifen die ganzen schönen Sachen von der Power, Corruption & Lies und der Low life und der Movement. Es wahr traumhaft. Schon ewig hatte ich die Musik nicht mehr gehört, da ich die nur als Vinyl zuhaus habe. Die elegischen aber trotzdem rythmischen Klänge hüllten mich so ein, daß ich erst wieder auf die Uhr schaute, als die Abfahrtszeit meines Zuges erreicht war. So ein Mist, quer durch den Laden rennend und dabei gefährlich nahe mit dem Rollkoffer an CD-Regalen vorbeischuppernd und andere Kunden anrempelnd hastete ich zum Zug und konnte gerade noch vor dem Schließen der automatischen Türen hineinspringen. Zum Glück, aber dafür durfte ich dann auch die ganze Fahrt von Berlin bis Essen stehend im Bistrowagen verbringen.



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Sonntag, 3. Januar 2010
Impressioniert
Nachhaltig und extrem positiv beeindruckt haben mich 2 CDs von einer Bekannten, die ich am 31.12. im Briefkasten hatte. Sie waren kurz vor Weihnachten angekündigt, aber ich hatte die noch nicht so schnell erwartet. Gerade habe ich mir beide angehört, während ich eine Runde im eigenen Badezimmer geschwommen bin. Ein sensationelles Erlebnis. Da kann ich echt nur die Daumen drücken, daß es mit einem Plattenvertrag klappt. Ich melde mich dann als erster Groupie!

Da fällt es mir sehr schwer, ein Mixtape als Dankeschön zusammen zu stellen. Vielleicht verschenke ich einfach eine meiner Lieblings-CDs.

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Dienstag, 29. Dezember 2009
Genie streicht
So langsam habe ich den heimischen Fuchsbau technisch so, wie ich es mir schon längere Zeit wünschte. Endlich Musikhören und dabei bequem aus dem vollen zu schöpfen ohne den siechen Kadaver unnötig zu bewegen und wie zu oft ratlos vor dem Archiv stehen und die richtige aus Tausend CDs auszuwählen. Egal wo ich stehe, sitze, liege ob zu Tische, im Bett oder oder, ich habe eine Fernbedienung ganz nahe von der ich in der Ferne bediene. Und der brotdosenartige Computer gehorcht in der Regel spielt alles von mir gewünschte ab, was ich bisher so zu digitalisieren wusste. Ein himmlischer Zustand. Nie hörte ich soviel Musik wie derzeit. Und besonders, ich höre endlich mal das Archiv quer und nicht nach konzeptualer Konzeption. Die Lösung heißt dabei Genius! Von solchen Funktionen konnte man damals nur träumen, als man die Musik für sich entdeckte und als Musik Ausdruck der eigenen Individualität und persönlichen Freiheit darstellte.
Doch so schön man sich manches macht, so schnell langweilt es auch. Seit einigen Wochen höre ich nur noch geniale Mixe und stehe doch in Gedanken nach wie vor vor dem Musikarchiv, wie Posh Beckham vor ihrem Schuhschrank. Die früher vermisste Funktion des universellen Mixes langweilt. Auf der Seite des Herstellers heißt es:"..."Genius Mixe" durchsucht deine iTunes Mediathek nach Songs, die gut zusammenpassen, und erstellt dann automatisch Mixe, die dir gefallen werden..."
Hätte man etwas anderes erwartet, als daß die Musik mir gefällt, die da gespielt wird? Schließlich habe ich die ja auch im Schweiße meines Angesichts in den ganzen Jahren mühsam und vorallem teuer zusammengetragen und nicht einfach nur aus dem Netz gesaugt.
Die Lösung heißt jetzt, wie kann die Technik mir zukünftig auf meinen Wunsch meine Musik automatisch zusammenstellen und dabei sagen wir ca. 20-30% dazu harmonierende mir unbekannte Musik dazu mischen, bei der ich aufhorche und wie weiland in einem musikbeschallten Café sitze und nach Stift, Zettel und Nennung des Musikstückes frage...
Man hat es einfach zu gut in seinem goldenen Käfig.

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Sonntag, 13. Dezember 2009
Längst verdrängt und vergessen
Hahaha. Verzeihung, daß ich schon gleich lache, aber wenn man sich an Dinge erinnert, die viele Jahre zurückliegen und die man schon längst verdrängt hat, weil Sie eigentlich bei heutigem Lichte betrachtet auch etwas peinlich erscheinen, die man aber so tief im Herz eingeschlossen hat, dann ist das Lachen ein befreiendes. Eines das mit Wehmut aber auch mit Genuß zurückdenken lässt.
Woran? An die Achtziger Jahre. Oh Mann, was kommt denn jetzt wieder, mögen viele Menschen angesichts der nicht enden wollenden Revivals der Rivivals denken. Und ich kann Sie verstehen. Seit 10 Jahren rennen halbwüchsige Jungs wie Mädels hier in der Stadt mit den Accessoires der 80er herum und feiern einfach einen Stil den es so ja überhaupt nicht gegeben hat. Aber zurück zum befreienden sentimentalen Lachen.
Das Plattenlabel File 13 Records aus Philadelphia veröffentlichte 1999 das Doppelalbum "81:03" der Gruppe Antarctica, welches vor ca. 3 Jahren über einen Second Hand Laden in meine Hände gelangt ist. Mich faszinierte damals das Cover. Und da es preisgünstig war griff ich zu.
Daheim stellte es sich heraus, daß das Album zwar von '99 ist, es aber klingt als wäre es fast 15 Jahre älter. Es klang nach dem Bombastrock der Gitarrenbands der 80er wie Saga, Asia oder aber auch wie von 4AD The Wolfgang Press, Cockteau Twins oder Siouxsie & The Banshees oder Killing Joke und so weiter und sofort.
Das Album hat jedenfalls einen besonderen Charme, weswegen ich es immer mal wieder gerne auflege. Besonders an langweiligen Sonntagen, das veredelt die Stimmung. So, schon wieder vom Lachen weggeschrieben. Also wieder zurück dazu.
In den frühen 80ern, als man in meiner Heimat sich noch die Haare hochtoupierte und sich dem New Wave verschrieb, da gab es auch so eine gewisse Tanzhaltung, die man sicher auch dem Musiker auf der Bühne mit seinem elegischen Geklimpere entlehnt hatte. Diese Tanzhaltung war etwas autistisch und unbeholfen mit den Armen in der Luft herumrudernd während man soweit wie es nur irgend geht das Antlitz auf dem Boden zuzuwenden. Perfekte Tänzer konnten wahrscheinlich dabei immer überprüfen, ob auch alle Schnallen an ihren Schnabelschuhen (Hallo Ecki Stieg!) noch geschlossen waren. Entweder fand man das gut oder man hasste das. Wer das hasste, waren die Rocker. Die mit ihren Normalojeans und auch mal Flanellhemden auch die Diskos der Kleinstädte bevölkerten. Diese machten sich dabei immer einen Spaß und warfen Pfennige (so hießen Münzen in den Achtzigern) auf die Tanzfläche, weil ja die Tänzer vermeintlich etwas auf dem Boden suchten.
So, und jetzt schlage ich entgültig den Bogen.
Als ich heute wieder den Sonntagsblues mit "81:03" von Antarctica verdelte, suchte ich im Internet mal nach dieser Band. Bei last.fm las ich dann bei Musikstil "Shoegazing"! Irgendwie kam ich nicht sofort drauf und musste nochmal im Internet suchen. Dann fiel es aber beim Lesen von einem WikiPedia-Artikel wie Schuppen von den Augen. Shoegazing! SHOEGAZING! Genau das war es, was wir damals alle getan haben: Wir glotzten in der Disko beim Tanzen wild mit den Armen wedelnd auf unsere Schuhe!

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Sonntag, 29. November 2009
A Night in San Francisco
Nach dem kleinen Konzert am Freitag und nach einem kurzen Spaziergang heute hörte ich bei einem schnellen Erfrischungsgetränk in einem Café eine Big-Band-Version von "Cry me a river", was mich am Abend dazu animierte mein wahrscheinlich schönstes Live-Album aus dem Regal zu nehmen und endlich mal wieder zu hören. Das Erlebnis war so gewaltig, daß mir die Freudestränen über die Wangen liefen. Ich mußte daran denken, was für ein Verlust es wäre, zu ertauben. Eine unendliche schlimme Vorstellung. Warum ich darauf kam, weiß ich nicht. Aber es freut mich, daß mich Musik, die ich einfach schon sehr oft gehört habe, nach Jahren noch so sehr erlebbar ist.



YouTube-Kanal von Van Morrison

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