| Brighton Pier |
|
... newer stories
Sonntag, 29. November 2009
A Night in San Francisco
monopixel, 20:11h
Nach dem kleinen Konzert am Freitag und nach einem kurzen Spaziergang heute hörte ich bei einem schnellen Erfrischungsgetränk in einem Café eine Big-Band-Version von "Cry me a river", was mich am Abend dazu animierte mein wahrscheinlich schönstes Live-Album aus dem Regal zu nehmen und endlich mal wieder zu hören. Das Erlebnis war so gewaltig, daß mir die Freudestränen über die Wangen liefen. Ich mußte daran denken, was für ein Verlust es wäre, zu ertauben. Eine unendliche schlimme Vorstellung. Warum ich darauf kam, weiß ich nicht. Aber es freut mich, daß mich Musik, die ich einfach schon sehr oft gehört habe, nach Jahren noch so sehr erlebbar ist.
![]() YouTube-Kanal von Van Morrison ... link (2 Kommentare) ... comment Samstag, 28. November 2009
Adsventsfeierei und der Krieg der Knöpfe
monopixel, 17:24h
Morgen ist bereits schon der erste Advent und ich muß gestehen, mir ist nicht besonders adventlich zumuten, wie auch? Draußen sind Temperaturen wie im Frühling oder Herbst. Es ist weder kalt noch ist Schnee zu erwarten. Und wenn ich mir überlege, daß die gestrige Festlichkeit nur durch die angebotene Ente mit Rotkraut und Klößen auf das kommende Jahresendzeitfest hinwies, dann ist das echt ein bißchen arm. Und die Musik von der Konserve erinnerte mich eher an Schaumpartie in einer brandenburgischen Dorfdisco. Insofern wünscht man sich, das Schnee mal wieder alles bedeckt und man wieder mal mit Scheibenkratzen und anderen banalen Widrigkeiten des Mitteleuropäischenklimas zu tun hat.
Übrigens, das mit der Schweinegrippe ebbt doch auch wieder so langsam aus den Nachrichten heraus, oder wie sehe ich das. Alles doch eher weniger heiß gegessen, als in den Medien hochgekocht. Zum Glück hab ich auf den Pharmazie-Cocktail verzichtet. Und begegnet ist mir die Krankheit auch nicht. Man hörte immer mal, daß die Einschläge näher kämen, aber direkten Zugang hatte ich zum Glück nicht. Aber es gibt ja auch andere schreckliche Dinge. Ich sage nur Koumpounophobie! ein Wort, daß nicht mal die Allmächtigkeit von Wikipedia kennt. Schlicht gesagt, handelt es sich um Knopf-Phobie. Da ist Schweinegrippe vielleicht eine willkommene Abwechselung möchte man meinen, denn die lässt sich ja früh erkannt, und genau das sollte doch wohl zur Zeit kein Problem sein meine ich, mit großer Wahrscheinlichkeit heilen. Doch Knopfallergie, das hat man für's Leben. So gesehen, habe ich ja echt ein relatives Langweilerleben. Wegen der Knöpfe verweise ich mal auf hier und hier. Ansonsten kann ich nur sagen, vielen dank es ist Wochenende. Was man da alles machen kann und doch nicht tut! ... link (9 Kommentare) ... comment Donnerstag, 26. November 2009
Brighton Pier investigativ
monopixel, 18:52h
... link (6 Kommentare) ... comment Donnerstag, 26. November 2009
Detektivspiel mit Uhrenvergleich oder von einem kleinen Hund gemocht
monopixel, 00:43h
Erst will man nicht rein, dann will man nicht raus. Es gibt Tage, da ist das Aufstehen schwieriger als man denkt (als wie man denkt, höre ich eine dralle Brünette in Billigtextil in meinen Gedanken noch sagen), aber es ist wirklich einfach einfach: Wer spät sich legt, der steht auch später auf. Der Morgen könnte so schön sein, mit Frühstück, Radio, Zeitung und sowieso viel Zeit. Die Realität sah heute leider anders aus.
Und dann in der Sbahn sitzend schießt es mir siedend heiß ins Bewußtsein, meine Monatskarte lief am Tag vorher ab. Und kurz danach höre ich schon jemand "Fahrscheinkontrolle" laut und deutlich sagen. Natürlich fällt es auf, daß mein Fahrschein noch das Datum von gestern trägt. 40 Euro dann bitte. Mir wird kurz übel vor Ärger, aber ich nehme es gelassen und fahre trotzdem noch die 3 Stationen weiter. Nach dem Aussteigen ziehe ich mir schnell einen Fahrschein, in der Hoffnung, der Automat druckt eine andere Zeit auf den Fahrschein, irgendwie müssen sich ja auch mal die Erfahrungen von jungendlichem Detektivspiel mit Uhrenvergleich rentieren. In der Tat liegen die Uhrzeiten des Kontrolleurs und des Automaten auseinander. Leider aber nicht ausreichend. Kontrolleur 10:01, Automat nach 3 Stationen weiter 10:02. Mein Laissez-faire gegen meine Ratio. Habe ich gesagt, ich ärgere mich einfach nicht? Tue ich jetzt immer noch nicht. Im Büro, in dem schon in den letzten Tagen über leere Portemonnaies geklagt wurde, gebe ich Entwarnung, da ich die Gutschrift auf dem Konto schon sehe. Ich muß nachrechnen. Durch das viele Herumreisen und das ständige Abrechnen des Reisen muß ich immer nachrechnen, ob es denn stimmt, was da in Brötchen auf dem Internetkonto dargestellt wird. Und? Es sind 42 Euro mehr, als ich berechnet habe. Na, das ist doch ein Zeichen! Das sind doch die 40 Euro für das vergessene Nachlösen des Monatstickets. Es fühlt sich an, als würde man von einem kleinen Hund gemocht. ... link (2 Kommentare) ... comment Dienstag, 24. November 2009
Fliegen Fliegen hinter Fliegen
monopixel, 22:31h
Einen großartigen Moment hatte ich heute, als einer meiner Kollegen eine Link zu unterem Bild herumschickte. Ich lag kurzzeitig echt untern Tisch. Sowas passiert eigentlich nicht oft. Man bekommt meist irgendeinen Unsinn, der oft nicht mal im Ansatz komisch ist. Heute war's ein Knaller!
Als ich mich dann wieder beruhigt hatte, erinnerte ich mich an einen Vortrag auf einer Konferenz für Digitaldesigner. Damals, es könnte 1999 gewesen sein, als in Bremen die Profile Intermedia stattfand. Einer der Vortragenden war der Niederländische Designer Gert Dumbar. Und genau wie die anderen Sprecher, hatte auch er einigen Unsinn in der Tasche. Er glänzte nicht nur mit dem Spruch "Don't listen to your clients!" sondern auch mit einem kleinen Film über die Welt der Fliegen. Die Leute von Gert Dumbar hatten wohl an einem Tag Langeweile und fingen an, die im Büro nervenden Fliegen zu fangen. Anscheinend kam einer auf die Idee, die Fliegen mit Sekundenkleber an langen Drähten zu befestigen und kleine Stories in ebenso kleinen papierenden Bühnenbildern nachzuspielen. Persönlich erinnere ich mich an eine Szene in einem Western Saloon, in dem verschiedene Fliegen mit angeklebten Cowboyhüten an der Bar saßen. Ich weiß, das ist vielleicht nicht ganz TC (tierisch correct), aber nun ja, sie mit der Fliegenklatsche zu erlegen ja auch nicht... ![]() Zum Herrn der Fliegen ... link (4 Kommentare) ... comment Montag, 23. November 2009
So ist gut
monopixel, 23:28h
Das schöne am Job ist, daß man eine Menge Leute kennenlernt. Das großartige daran ist, man trifft manchmal (nicht so oft) so nette Menschen, daß man mit diesen Leuten gleich Freundschaft schließen möchte. Wenn man die Interessen miteinander abstimmt, dann kann es zu ganz besonderen Momenten kommen.
Schön, daß ich heute wieder auf die Haben-Seite von Zwischenmenschlichem einzahlen konnte. Und schwärmen kann man sowieso. Göttlich. ... link (0 Kommentare) ... comment Sonntag, 22. November 2009
Voll platt
monopixel, 13:30h
Nach dem ich heute morgen in dem einen oder anderen Blog Erkenntnisse der Nacht lesen konnte, fiel mir auch ein, daß ich gestern Nacht auch eine Erkenntnis hatte. Ob das an dem schwedischen Film lag, den ich sah, ich weiß es nicht.
Wie auch immer, meine Erkenntnis der Nacht war: Man spricht zuwenig Plattdeutsch! Okay, das kann man so stehen lassen, aber vielleicht braucht das auch einige Erklärung. Ich halte mich ja schon für einen Norddeutschen, auch wenn ich nicht unbedingt an der Waterkant aufgewachsen bin. Zumindest aber trug ich einen weißen Schimmel auf der Brust und an dem Ort, den ich mal (und nur jetzt mal kurz) Heimat nenne, sprachen die wirklich alten Leute, die schon immer da wohnten Plattdeutsch. Ich habe das immer ganz spannend gefunden. Vorallem hörte es sich unglaublich cool an. Und seit meinen Jugendtagen ist mir auch klar, daß wenn diese Leute tot sind (Mittlerweile sind es wahrscheinlich die meisten), stirbt auch der Dialekt an diesem Flecken aus. Ich wünschte ich könnte diese Sprache, aber leider kann ich sie nicht, wenn gleich ich sie eigentlich beim aufmerksamen Zuhören verstehe. Mal sehen, vielleicht ist das auch so ein Zukunftsprojekt, Plattdeutsch zu lernen. Auf alle Fälle habe ich mir gleich mal den Podcast Hör mal 'n beten to des NDR abboniert. Auch so eine Radiosendung meiner Kindheit. Und wer weiß, vielleicht höre ich ja so auch mal die wunderbare Ina Müller dort sprechen. Nun aber noch ein kleines deftiges Schmankerl (wie heißt das eigentlich op platt?), daß man sich in dem Ort erzählte, wo ich herkomme. In dem Ort gab es früher einen Briefträger, der bedauerlicherweise an einem Wasserbruch litt. Dies ist nicht nur äußerst schmerzhaft, sondern lässt gewisse Teile des Körpers anschwellen, auf das man eher breitbeinig, wie ein Cowboy durch die Gegend schleicht. Auch in diesem Ort, wohnte eine Familie nahmens Schwandt, die eine vorlaute Magd hatten, deren Gemüt auch von einfacher Natur war. Eines Tages näherte sich der Postbeamte auf seinem Rundgang in oben beschriebener Weise dem Gartentor an dem die Magd schon wartete. Sie rief ihm entgegen: "Herr Breefdräger, ham se watt an Schwandts?" Woraufhin der Postbote entgegnete: "Ik frog em jo ook nich, ob se watt an bussen ham" Okay, das Prädikat "platt" trägt die Geschichte vielleicht auch aus zweierlei Gründen. ... link (6 Kommentare) ... comment ... older stories
|
Hip shakin' for 6395 days
Last ride-out on 2013.07.15, 20:21 status
Menu
Blogroll
b & w
cove devil diagonal domino food-wut gorilla hermetik interieur malade mks prieditis rezepte sehkrank soulblog Tunes
Suche
Kalender
Letzte Aktualisierungen
Sie machen Scherze...
Wäre...
Sie machen Scherze... Wäre ich Herr F.K. persönlich... by hr. rossi (2013.07.15, 18:04) läuft in meiner...
läuft in meiner agentur genauso. ich schließe... by c17h19no3 (2013.07.15, 17:14) Mit Altgriechisch gegen...
Manche Probleme werden scheinbar direkt für mich... by hr. rossi (2013.07.08, 19:56) Die Petition, dass ich...
Die Petition, dass ich die Weltherrschaft übernehme,... by arboretum (2013.07.07, 20:23)
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||